Eine starke Kleidung vermittelt Sicherheit und Schutz

Krankenschwester wäscht sich die Hände

Die medizinische Schutzausrüstung ist ein wichtiger Bestandteil um die Arbeit in vielen Bereichen der Medizin adäquat ausführen zu können. Die Kleidung muss einer strengen Prüfung unterzogen werden. Dabei wird geprüft, ob die vorgegebenen Standards erfüllt werden. Die Schutzausrüstung muss die Kriterien erfüllen, die relevant sind, damit die Zulassung erfolgen kann. Der VDE Check für Medizinprodukte ist unerlässlich. Erhält die Kleidung das CE Siegel, müssen alle Voraussetzungen zur Erteilung des Siegels erfüllt sein. Die DIN- Normen müssen ebenfalls zwingend eingehalten werden. Um dies einzuhalten, wird die Schutzkleidung unterschiedlichen Test- und Prüfverfahren unterzogen.

Welche Ansprüche muss die Schutzausrüstung erfüllen?


Die medizinische Schutzausrüstung muss praktisch, schützend, robust und angenehm tragbar sein. Um die unterschiedlichen Einsatzgebiete der Ausrüstung zu gewährleisten, wird sie in drei Kategorien eingeteilt. Die erste Kategorie beinhaltet die einfache Ausrüstung, die bei einem geringen Risiko für die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer Menschen zum Einsatz kommt. Die Kategorie 2 enthält Schutzkleidung, die zur Abwehr von Gefahren dient. Diese dürfen nicht in den Kategorien eins und drei aufgeführt sein. Die dritte Kategorie enthält die Schutzkleidung, die zum Einsatz kommt, wenn tödliche Gefahren drohen oder mit erheblichen, schweren gesundheitlichen Folgeschäden zu rechnen ist. Daher gibt es für die verschiedenen Kategorien auch unterschiedliche Bekleidungsmöglichkeiten und Vorgaben.

Was ist Schutzkleidung ?


Die Schutzkleidung für medizinische Zwecke besteht aus einem Schutzanzug, Handschuhen, Augen und Atemschutz sowie dem Haarschutz und den Überschuhen. Überschuhe sind Überzüge aus wasserabweisendem Material, die über die eigenen Schuhe gestülpt werden.
Es gibt mehrere Varianten der Schutzbekleidung. Schutzanzüge mit einer Maske ,mit Filtereinsatz, werden bei biologischen Gesundheitsgefahren eingesetzt.
Für besonders lange andauernde Arbeiten mit gefährlichen Erregern kommt ein Schutzanzug mit einem Filtergebläse infrage. Dieser sorgt für eine freie Bewegung des Kopfes und der ausreichenden Versorgung mit Sauerstoff. Gasdichte Schutzkleidung mit Pressluftatmung wir bei Gaseinsätzen und ähnlichen Gefahrenstoffen benutzt. Die Anzüge dürfen nur sehr begrenzt getragen werden, da die Belastung für den Körper und das Wohlbefinden sehr stark ist.

Was hat diese Kleidung für einen Nutzen?


Diese Art der Schutzausrüstung hat den Sinn, dass sich jeder, der in irgendeiner Form in einer helfenden, unterstützenden, ,medizinischen Tätigkeit arbeitet, gut geschützt und sicher fühlt. Diese Voraussetzung ist ein wichtiger Bestandteil für eine verantwortungsvolle, adäquat ausführbare Arbeit. Die Belastungen, denen Menschen in einer helfenden und behandelnden Tätigkeit ausgesetzt sind, können enorm hoch sein. Die richtige Schutzkleidung bietet ein großes Stück an Sicherheit. Selbstschutz und der Schutz anderer Menschen ist gewährleistet. Krankheiten, die sich schnell verbreiten und hochansteckend sind, können mithilfe der Schutzkleidung eingedämmt und die Verbreitung unterbrochen werden. Das jeweilige Personal unterstützt somit den Prozess der Unterbrechung einer Infektionskette. Die Kleidung muss gut tragbar sein, damit die teilweise schweren, körperlichen Anforderungen ausgeführt und umgesetzt werden können. Die Sicherheit und der Schutz des Personals und der zu betreuenden Personen steht an oberster Stelle.